Vom „Weinchemiker" zum „WEINVERSTEHER"

Weinversteher1971: Das Deutsche Weingesetz tritt in Kraft. Die Weinüberwachung wird wesentlich umfangreicher und ein neuer Berufszweig entsteht: Der Weinchemiker. In seinem Labor erstellt er amtliche Analysen für die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte. Die „IG Weinchemie" wird gegründet, heute der „Verband der Deutschen Weinanalytiker e. V.", ein Zusammenschluss von Weinlaboren in Deutschland. 

Die Weinversteher

Den Artikel aus den Deutschen Weinbau können Sie hier als PDF lesen.

WEINVERSTEHER – riechen – schmecken – begreifen –
 



Zentrallabor Witowski informiert

Tipps und Tricks zur aktuellen Füllsaison:

Tipps und Tricks zur aktuellen Füllsaison haben wir in unserem Weinversteher Newsletter für Sie zusammengefasst. Er umfasst die Themen:
  • Kupfer und Ascorbinsäure - was ist zu beachten
  • Säuerung Jahrgang 2015
  • Kristallsstabilisierung
 


Säuerung von Most und Wein in Rheinland-Pfalz für den Jahrgang 2015 zugelassen:

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
  • Zugelassene Säureerhöhung: Most und Jungwein maximal 1,5 g/l und später im Wein nochmals maximal 2,5g/l.
  • Zeitgleiche Säuerung und Anreicherung des gleichen Erzeugnisses schließen sich aus: Es ist aber beispielsweise erlaubt, Traubenmost zu säuern und nach Gärbeginn anzureichern.
  • Die Säuerung ist buchführungspflichtig – Meldung kann vorab erfolgen pauschal für den Jahrgang 2015 (zum Download des Formblattes)
  • Empfohlene Vorgehensweise: bei hohenMost-pH-Werten >3,4 und sehr niedrigen Säuren (Gehalte sortenabhängig): Zugabe von L-Weinsäure im Most (1g/l Zugabe reduziert pH-Wert um 0,1-0,2) zur Erhöhung der mikrobiologischen Stabilität. Dies trifft insbesondere bei Maischegärung und längerem Hefelager ohne SO2-Gabe und der Durchführung des BSA oder Vermeidung eines spontanen BSA zu, sowie bei gewünschten Spontangärungen.Eine Zugabe von Weinsäure zum Ende des Jungwein- oder Weinstadiums macht aufgrund der einhergehenden Weinsteininstabilität keinen Sinn. Hier sollte nach sensorischem Vorversuch ggf. eine Säuerung mit L-Milchsäure erfolgen, die keine Auswirkungen auf die Weinsteinstabilität hat.
  • Generell gilt: Keine übertriebene Säuerung durchführen, den Weinen wird dann die Pufferung fehlen, sie wirken dann häufig spitz. Immer den pH-Wert im Blick haben!



Aromenverschleppung bei aromatisierten weinhaltigen Getränken und Cocktails:

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie darauf hinweisen, dass bei gleichzeitiger Herstellung von aromatisierten weinhaltigen Getränken und Cocktails wie z.B. Hugo, Glühwein etc. und Weinen eine zum Teil erhebliche Gefahr von nicht erlaubter Verschleppung der zugesetzten Aromen in den Wein auftreten kann.Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten hat aus diesem Grund  ein Informationsschreiben mit den neusten Erkenntnissen veröffentlicht. Hier ein Auszug:
„...Nach derzeitigem Kenntnisstand bieten Reinigungsmaßnahmen keine vollständige Sicherheit vor einer Aromaverschleppung. Es gibt Hinweise, dass die ɣ-Lactone insbesondere in die Kunststoffe der Abfüllanlagen und Lagerbehältnisse (Kunststoffdichtungen, Schläuche, Filter, etc.) migrieren und bei Folgefüllungen in den Wein übergehen. ...
Weinbauerzeugnisse, in denen Aromastoffe nachgewiesen werden, sind somit nicht verkehrsfähig. Betrieben, die Wein, Sekt oder Perlwein nicht auf einer eigenen Abfüllanlage abfüllen, ist daher zu empfehlen, sich vertraglich zusichern zu lassen, dass die Abfüllanlage nicht durch vorherige Füllungen mit aromatisierten Erzeugnissen verunreinigt wurde. ...
Im Ergebnis ist somit festzuhalten: Können Verschleppungen nicht mit geeigneten Reinigungsmaßnahmen vermieden werden, muss die Verarbeitung von Wein in den Betrieben strikt von der Herstellung aromatisierter Getränke getrennt werden. ..."
Das bedeutet, dass das Ministerium und somit auch die Weinkontrolle empfiehlt, möglichst getrennte Tanks, Pumpen, Schläuche, Filter und Füllanlagen für die Herstellung von aromatisierten Getränken zu verwenden, um so möglichst einen vollständigen Schutz vor Aromenverschleppungen zu erlangen.


Wir können Ihnen nun die Möglichkeit der Qualitätssicherung ihrer Weine mittels Real Time PCR Analytik anbieten.

Keine Chance für Brettanomyces:
qPCRKeimzahlbestimmung der Brettanomyces Hefen (Dekkera bruxellensis) in ihren Barrique- und Holzfassweinen während des Ausbaus. Kontrolle der gebrauchten Barriquefässer auf Brettanomyces Gefahr. Verhinderung des Brettanomyces-Tones bei hohen Keimzahlen durch den gezielten Einsatz von No-Brett-Inside.

Spontaner BSA, wenn erwünscht, – absichern!

Kontrolle der Bakterienpopulation in Jungweinen. Sicheres unterscheiden von positiven Oenococcen und negativen Lactobacillen, Pediococcen oder gar Acetobacter. Erkennung von Bakterienstämmen, die Histamin oder biogene Amine bilden können.Sichern Sie die Qualität ihrer Premiumweine!



Akkreditierung

Seit Dezember 2008 sind wir als zweites Labor im Verband der Deutschen Weinanalytiker  nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditiert. Unsere neu aufgenommenen Methoden finden sie in unserer Liste der Analysenparameter!

Diese Akkreditierung bestätigt Ihnen unsere technische Kompetenz zur Durchführung unserer Analysenmethoden und weist aus, dass unser Labor ein Qualitätsmanagementsystem betreibt, welches die relevanten Anforderungen der Norm ISO 9001:2000 enthält. Diese Akkreditierung wird auch international anerkannt. Wir sind somit ein qualifizierter Geschäftspartner für alle Betriebe, die im Rahmen ihrer Qualitätssicherung eine akkreditierte (= zertifizierte) und somit nachweislich verlässliche Untersuchungseinrichtung für sämtliche Wein- und fast alle artverwandten Untersuchungen benötigen. In Zusammenarbeit mit unseren ebenfalls akkreditierten Partnerlaboren sind wir nun in der Lage, sämtliche weinrelevanten Analysenparameter vom einfachen Zuckergehalt bis hin zur Isotopenanalyse zu ermitteln. Somit erfüllen wir die Bestimmungen, wie sie z.B. vom Lebensmitteleinzelhandel und den Discountern bezüglich der vorzulegenden Analysen gestellt werden. Wenn Sie nähere Informationen wünschen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Sprechen Sie uns einfach an!

Hier finden Sie unsere Akkreditierungsurkunde zum Herunterladen: "AKKREDITIERUNGSURKUNDE DEUTSCH"
Hier finden Sie unsere Akkreditierungsurkunde zum Herunterladen: "AKKREDITIERUNGSURKUNDE ENGLISCH"



Bio-Zertifizierung

Wir sind Bio-zertifiziert!

Ab sofort können Sie unsere brandneue Bio-Linie im Labor erhalten: 


 VANO most   vgl. ANAfin Most: zur Gerbstoffharmonisierung, enthält Biogelatine, Silikate und Kasein
 VANO gel bio  vgl. Flotationsgelatine: reine 180 Bloom Biogelatine zur Flotation und Sedimentation
 VANO vital  vgl. ANAvital extra: Komplexnährstoff aus inaktiven Biohefen, Cellulose, DAP und Vitamin B1
 VANO vital bio spezial  vgl. ANAvital spezial = Deaktiferm: Nährstoff aus reinen inaktiven Biohefen


Mehr Informationen erhalten Sie hier!

Das BIO-Zertifikat erhalten Sie hier.


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